Veranstaltungen

 

Datum

So 9.9.2018

Info

Flüsschilbi - 70-Jahrejubiläum - Godi mit em. Weihbischof Martin Gächter

Zeit

14.00 Uhr

Ort

Flüsskapelle

   

Datum

So 16.9.2018

Info

oek. Godi zum Eidg. Bettag & anschliessendes Zwetschgenwähen-
essen 

Zeit

09.15 Uhr

Ort

Pfarrkirche

 

 

Datum

So 23.9.2018

Info

Bistums
jugendtreffen

Zeit

10.00 Uhr

Ort Brugg/Windisch

 

 

Datum

Do 18.10.2018

Info

Infoanlass zur Pfarreireise nach Rom

Zeit

19.30 Uhr

Ort

Pfarrsaal

 

 

Seelsorge

Gedanken

zum September 2018

 

NEUER AUFBRUCH – neue Horizonte - WAGEN

 

Schauen wir hin und wieder ein wenig über unseren eigenen Kirchturm hinaus, so entdecken wir, dass sich hier und dort Einzelne, Gruppierungen, Pfarreien, auch Bischöfe und selbst der Papst, in bestimmten Zeiten und Phasen des persönlichen, kirchlichen oder gesellschaftlichen Lebens fragen: wie geht`s weiter mit und für uns in naher Zukunft? 

 

Aufbruch im weltkirchlichen Horizont 

Im Oktober 2018 ist es soweit, es tagt die Bischofssynode in Rom. Die langen und umfangreichen Vorbereitungen, die durch allerlei Befragungen an Jugendliche in aller Welt lanciert wurden, fliessen ein in die Bischofssynode zum Thema „Zukunft der Jugend“. Papst Franziskus lädt die Bischöfe im Herbst nach Rom ein zu dieser wichtigen Synode.

In den vergangenen Monaten gab es vielfältige Veranstaltungen für junge Menschen, die ihren Glauben bewusst mit andern reflektieren wollen. Sie sind miteinander im Glauben unterwegs, suchen Wege, um den Glauben im Heute und Morgen auf ihre Weise praktizieren zu können. In einem Brief an die Jugendlichen schrieb Papst Franziskus, dass er die Jugend mit dieser Synode ins „Zentrum des Interesses“ rücken wolle.

Die Bischofssynode "über die Jugend" soll auch eine Synode "der Jugend" sein, betont Papst Franziskus immer wieder. Sicher ist, dass einige Jugendliche als Gasthörer ("Auditores") vor allem von ihren Erfahrungen und von ihrem Alltag berichten sollen. Ein spannender Event!

  

Aufbruch im ortskirchlichen Horizont 

Mit dem aktuellen Hinweis auf die Synode finden wir ein Stück Parallelen im Miteinander-Unterwegssein im Kleinen, in unseren Pfarreien. Immer wieder sind Veränderungen im Gange, auch in unseren Ortskirchen. „Neue Horizonte“ heisst ja auch: miteinander unterwegs bleiben! Bringen wir in diesen Übergang alle unsere Talente und Fähigkeiten mit ein!

Mit dem Motto: „Neue Horizonte“ beginnt für unsere Pfarreien ein Weg zu einem Aufbruch in Richtung Pastoralraum. Wir alle wissen, dass dies für uns nicht einfach ein lockerer Sonntagsspaziergang sein wird, doch dieser gemeinsam gewagte Aufbruch bedeutet auf jeden Fall auch eine Chance, eine spannende Herausforderung!

Vergessen wir nicht, auch in der Bibel gibt es Szenen, die uns im Heute ermutigen wollen, aufzubrechen miteinander. Wagen wir in unserem Prozess des Aufbruchs immer wieder „erste Schritte“ mit- und zueinander! Dazu Ihnen ein kleiner Impuls zur Vertiefung:

 

DU, Gott des Aufbruchs, 

schenke uns die Gabe des hörenden Herzens, um aufmerksam zu sein für das, was Menschen unserer Umgebung bewegt und was sie brauchen.

Hilf uns, ihnen mit der Liebe und Barmherzigkeit zu begegnen, die wir selbst von dir empfangen. 

 

DU, Gott des Aufbruchs, 

schenke jedem von uns und deiner Kirche die Gabe, immer mehr das zu werden, wozu wir berufen und gesandt sind: Zeugen eines unerschütterlichen Glaubens, Boten deiner selbstlosen Liebe, Künder unbändiger Hoffnung.

Mit Ihnen im Aufbruch und Übergang unterwegs!

   

                        Sr. Marianne Rössle, Seelsorgerin

 

 

 

 

zum August 2018

 

Aktien

Über Geld spricht man nicht. Punkt! Nur, das geht momentan nicht. Da haben wir eine Verhaftung, welche die Branche durchschüttelt, dort den Kassier eines Verbands, der das Konto geräumt hat. Lieber redet man über "fremdes" Geld. Aktien scheinen ja neutral zu sein…

 Allenthalben macht man sich in öffentlichen Bereichen ans Budget 2019. Man "errechnet" die Investitionspläne und die Steuersätze. Was liegt drin, was nicht. Das Volk hat sich mit der Vollgeld-Initiative beschäftigt. Und die Sache mit dem neuen Geldspielgesetz ist vorderhand auch entschieden. Ein aktuelles Thema bleibt in manchen Kreisen der Bitcoin, eine Kryptowährung. Nicht umsonst sagt man: Geld regiert die Welt.

Geld stört auch die Welt. Die Lufthansa fliegt weiter auf Rekordkurs; wer Aktien hat – profitiert. Und wer keine hat? Nicht nur in der Fastenzeit, welche uns die globalen wirtschaftlichen Zusammenhänge näherbringt, frage ich mich: Macht Geld überhaupt Sinn, Franken, Dollar, Euro, Yen und Co.? Was ist der "Wert" der Aktien, dieser geschaffenen Strukturwelt, von der offensichtlich so viel abhängt und die derart dominiert? Denn gebetsartig erfährt man auf allen Medien-Kanälen laufend deren "Kurs". Ja, wieviel ist eigentlich der Boden wert? Die Arbeit? Die Unterhaltung? Die Kultur? Überhaupt ein Menschenleben?

Nun, über Geld und Aktien kann man sehr wohl nachdenken. Der Dalai Lama wurde einmal gefragt, was ihn am meisten überrascht, und er sagte: "Der Mensch. Denn er opfert seine Gesundheit, um Geld zu machen. Dann opfert er sein Geld, um seine Gesundheit wieder zu erlangen. Und dann ist er so ängstlich wegen der Zukunft, dass er die Gegenwart nicht geniesst. Das Resultat ist, dass er nicht in der Gegenwart lebt; er lebt, als würde er nie sterben, und dann stirbt er und hat nie wirklich gelebt."

Aktien haben das Ziel, Gewinn abzuwerfen. Ist das alles? Ich meine, Geld ist nicht neutral. Es hat einen anderen Zweck als nur den Selbstzweck der Bereicherung einer Person. Geld, Aktien und Investitionen sollen doch das Leben erleichtern, der Gemeinschaft dienen, haben auch eine soziale Komponente. Das Wort "Dividende" kommt ja aus dem Lateinischen und heisst "das zu Verteilende". Statt also Aktien zu verteufeln, fragt man wohl besser: Wie gehe ich sinnvoll um mit Geld? Wie, wo und was investieren wir? Wie und was ist allen auch in unseren Kirchen zu verteilen?

Die Bibel und die Botschaft Jesu haben durchgehend eine kritische Distanz zum Materiellen. Vom "Haben zum Sein" hat Erich Fromm diesen Weg beschrieben. So mag ich es allen gönnen, welche irgendwo "Gewinner" sind. Es freut mich, wenn Sie in diesen Sommertagen Zeit finden, mit Ihren Nächsten Ihre Beziehungs-Aktien zu prüfen. Froh bin ich, wenn Sie in Ihr Lebensbudget Zahlen einzutragen wagen, die Sie zusammen erreichen möchten. Und erst recht freut es mich, wenn Sie wirklich Wertvolles nicht verscherbeln. Gesunde Gottesaktien sind Gold wert

Hans Schelbert, Gemeindeleiter

 

 

 

zum Juli 2018

 

So richtig dabei gewesen ist man immer erst in der Erinnerung

 

Die als Titel zitierten Worte von Ludwig Marcuse, beinhalten für mich eine tiefe Wahrheit. Im Rückblick wird einem oft erst bewusst wie schön die Ferien waren auf den Felsen über dem Meer, der Markttag in Pléneuf, der Blick auf das Dorf und die Klosterkirche von Mont-Saint-Michel. Ja, war das ein Sommerlager im Jahr 1982 mit rund 70 Jugendlichen in der Bretagne. Sie haben richtig gelesen, es war das Jahr 1982; also vor 36-Jahren. Wie ich darauf komme? Durch einen Zufall fiel mir in meiner Bibliothek ein «fast vergessenes» Fotoalbum in die Hände. Ich blätterte im Album, dabei sind viele Erinnerungen in meiner Seele aufgestiegen. Es war die Zeit meiner Tätigkeit als Jugendseelsorger im Freiamt und ich für die Planung und Durchführung des jährlichen Sommerlagers verantwortlich war. 

Jedes und jeder von uns trägt vielseitige Erinnerungen «im Herzen» – schöne, erlebnisreiche, tragische und schicksalhafte. Ja, es ist eine tiefe Wahrheit, dass oft erst in der Erinnerung das Erlebte, das Erfahrene, die wahre Bedeutung und die dankbare Wertschätzung bekommen. Nicht selten entsteht auch eine Sehnsucht, das Vergangene noch ein Mal zu geniessen – oder die Erkenntnis steigt in mir auf, wenn ich nochmals beginnen könnte, würde ich Einiges anders «anpacken». 

Unser Leben besteht aus verschiedenen Zeiten. Im alttestamentlichen Buch Kohelet 3,1–8 finden wir den Hinweis dazu. Denn alles hat seine Zeit! Nun beginnt für viele Menschen wieder die Ferienzeit: die Zeit des Reisens und die Zeit des Abenteuers, die Zeit des Entspannens und die Zeit des Abschaltens, die Zeit des Geniessens und die Zeit der Erholung, die Zeit der Stille und die Zeit des Gebets, die Zeit des Schweigens und die Zeit des Redens. Jeder Zeitabschnitt hat mal ein Ende und was bleibt ist die Erinnerung an all das Erlebte – oder vielleicht auch an das Verpasste. 

Ich weiss nur zu gut, ich kann nicht nur in den Erinnerungen schwelgen. Die Zeit der Gegenwart holt mich ein mit dem Alltäglichen. Jedoch das Geschehene in der Vergangenheit prägt meine Lebensgeschichte im Heute und im Morgen. Wie und wo Sie auch immer Ihre persönliche Zeit verbringen, es ist Ihr Leben, das Sie gestalten!

Das erwähnte Sommerlager liegt einige Jahre zurück. Gewiss, das Sommerlager in der Bretagne ist nur ein kleiner Zeitraffer aus meinen vielen Erinnerungen des Erlebten. Jedoch das Fotoalbum weckt in mir Erinnerungen an vergangene Zeiten, die nie mehr wiederkehren. Diese Erkenntnis macht mich dankbar für das Schöne, das mich mit einer Glückseligkeit erfüllt und ebenso für das Schwere, das mich im Leben gereift hat. So führt mich diese Erkenntnis näher zum Geheimnis des Lebens, das ein Geschenk und kein Besitz ist. 

Ja, das Leben bleibt ein Geschenk – und bringt mich näher zum Geheimnis Gottes. Diese Lebenserfahrung wünsche ich Ihnen in den Tagen der Ferienzeit, in den Tagen der Erinnerung. Besonders dann, wenn wir gemeinsam in unserem christlichen Glauben, in Erinnerung an Christus, das «Mahl des Lebens» feiern und seine Gegenwart mit seinen Worten ins Bewusstsein holen: «Tut dies zu meinem Gedächtnis» (Lk 22,19b).

Mögen Sie in all Ihren Erinnerungen – glücklichen und leidvollen – jene Kraft schöpfen, die Ihrem Leben stets einen tieferen Sinn gibt und hilft den «Weg im Heute und im Morgen weiterzugehen».

Heinz Hofstetter, Priester

 

 

 

zum Juni 2018

 

Mit Tanz und Gebet in die Sommerzeit

 

Wer kennt sie nicht, die herrlichen Bändertänze im Frühling im Luzernischen, im Baselbiet und anderswo. Gerade in diesem Jahr hat uns das Frühlingserwachen in der Natur mit seiner Fülle an Farbe und Duft reich beschenkt, ja richtig beschwingt. Viele Menschen, die sich begegneten äusserten sich staunend über die Pracht. Diese Zeichen in der Natur tun uns gut und weisen uns auch immer auf das Wunder der Schöpfung und den Kreislauf unseres Lebens hin. 

In der Ferienzeit können wir ausspannen, auftanken, Stille suchen, ob in der Ferne oder Daheim, sammeln neue Kräfte und entdecken, wie alles in der Natur wie ein herrlicher Tanz ist. Beim sakralen Tanz zentrieren wir uns auf eine Mitte zu, lassen uns mitschwingen und entfalten unsere Bewegung aus dem Zentrum und zu ihm zurück. Es scheint, Gott lehrt uns Menschen den Tanz, damit wir gemeinsam das Werk der Schöpfung vollenden. Ja, Tanz kann meditativ, ganzheitlich erlebbar werden im Alltag, Tanz kann Gebet sein! Schon in den alten Psalmen ist davon die Rede, z.B. im Psalm 18 heisst es: „Du schaffst meinen Schritten weiten Raum“ oder im Psalm 150 steht: „Lobt Gott mit Pauken und Tanz, lobt ihn mit Flöten und Saitenspiel.“ Der Pfarrer und Dichter Wilhelm Bruners (*1940) sagt es so: “Nach morgendlichem Gang über die Psalmenbrücke drehe ich mich nicht mehr um die eigene Achse. Ich atme die alten Heilsworte in meine Tagängste und bin guter Hoffnung.“

So wie die herrliche Blütenpracht oder die Erfahrung des meditativen Tanzes Gottes Fülle geheimnisvoll erahnen lässt, so schenken es uns auch die liturgischen Festtage wie z.B. Pfingsten, Heilige Dreifaltigkeit und andere mehr. Schön, Gott in allen Dingen entdecken und finden zu dürfen. Ein solches inneres Eintauchen in unsere Heilsgeheimnisse der Kirche bewirkt offene Begegnung in der Bewegung und zwar von Gott her offenbarend zu uns Menschen und im Weiterschenken von uns zu den Mitmenschen. Es können bewegende, segensvolle Wege der Achtsamkeit entstehen im kleinen Alltag!

Diese Gedankenfacetten möchten einfach einladen, mit innerer, tänzerischer Leichtigkeit und Freude es zu wagen in der Sommerzeit die Seele mit Schönem zu füllen und in Bewegung zu bringen. Die Worte des Heiligen Augustinus (354- 430) können die Impulse ergänzend zusammenfassen. Er sagt uns auch heute: „Ich lobe den Tanz, denn er befreit den Menschen von der Schwere der Dinge, bindet den Vereinzelten an die Gemeinschaft. Mensch, lerne tanzen, sonst wissen die Engel im Himmel mit dir nichts anzufangen!“ In diesem Sinne wünsche ich allen Engagierten und Angehörigen unserer Pfarrei eine bereichernde, erholsame Sommerzeit!

Sr. Marianne Rössle, Seelsorgerin

 

 

 

 

 

 

zum Mai 2018

 

Die Fassade bröckelt?

Der nach aussen sichtbare Teil eines Gebäudes nennen wir Fassade. Diese soll keine Attrappe, sondern echt sein und im Inneren halten, was sie verspricht. Auch auf Menschen und Gemeinschaften soll dies zu treffen.

Oft hören wir, dass die Fassade bröckelt. Beschrieben werden dann verschiedene Mentalitäten und Denkweisen, die abweichen oder nicht ins allgemeine Bild passen. Es kann vorkommen, dass imposante und teure Fassaden geschickt die innere Leere verdecken. Aktuelle Diskussionen in der EU etwa und auch in der Kirche lassen diesen Eindruck entstehen.

Viele sind stolz auf unsere ureigenen Werte, auf die direkte Demokratie. Doch beginnt die Fassade dort zu bröckeln, wenn es um reinen Profit geht. Die Kirche besitzt mit ihren Kraftorten und ihrer Liturgie immer noch eine grosse Strahlkraft. Aber die Fassade beginnt dort zu bröckeln, wo es um rechtlich abgesicherte Machterhaltung geht, wo der "Traum" unseres Herrn Jesus in klare Strukturen gegossen bleibt.

Offene Grenzen und eine einheitliche Währung wirken nicht nur politisch befreiend. Es ist noch nicht so lange her, da tobten grausame Kriege, verhärtete Ideologien machten Grenzen dicht. Die Fassade aber bröckelt, wenn offene Grenzen und die Einheitswährung die Reichen reicher und die Armen ärmer machen. Dahinter wird der blanke Nationalismus sichtbar, den man überwunden glaubte. Um die Amtskirche ist es ruhiger geworden. Selten mehr wird öffentlich debattiert wie bei den Aufbrüchen vor fünfzig Jahren. Eine vielversprechende Offenheit hielt Einzug. Die Suche nach neuen Seelsorgemodellen weht zwar noch durch die Kirchenmauern. Doch bröckelt die Fassade, wenn sich kein qualifiziertes Personal finden lässt und notwendige weitere Reformen bequem auf andere abgeschoben werden. Es bröckelt, wenn rechtliche Fragen biblische Inhalte zu verdrängen drohen.

Ich meine, "die Sache Jesu" ist von Anfang an etwas brüchig. Es brauchte stets Korrekturen. Dabei musste immer wieder zuerst das Innere geordnet sein. Die Feiern der Kirche um Ostern herum bieten auch heute ein gutes Rezept dazu. Doch kostet die Besinnung auf die Fundamente auch Zeit. Glücklich, wer sie aufbringt! Im Moment scheint es meist billiger, in Politik und Kirche die Fassaden zu verputzen und auszuflicken, statt einen schönen Anbau zu realisieren. Und einen Einsturz erachtet man sowieso als verheerender.

Der deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer zeigte, was demgegenüber Weitsicht hiesse: "Wir haben zwar alle den gleichen Himmel, aber nicht den gleichen Horizont". Bereits in den letzten Kriegstagen im zerbombten Deutschland soll er im Gefängnis die Ministerliste für die künftige Regierung zusammengestellt haben. Ja, wo wäre die Welt heute, ohne solch visionären Weitblick vieler Wissenschaftler, Unternehmer, Politikerinnen und Kirchenleute? Im Kleinen wie im Grossen bröckelt vielfach die Fassade. Aber nur so wird wohl unser Einsatzgebebiet erkennbar. Nur so entsteht je Neues. Denn die Kirche Jesu Christi ist keine Attrappe, sie ist reale Vision. Sie ist echt und soll im Inneren halten, was sie nach aussen verspricht.

Hans Schelbert, Gemeindeleiter, Oberkirch/Nottwil

 

 

 

zum April 2018

 

 „Chasch mer säge, was d‘wotsch….“ 

Der „ungläubige“ Thomas

 Wie oft haben wir diesen Satz schon gehört: “Das glaub ich nicht! Du kannst mir sagen, was auch immer Du willst!”

 Ein Blick in die Bibel zeigt uns, dass wir damit nicht alleine sind. Bei Joh 20,25 ist die Aussage von Thomas, als jener von der Begegnung der anderen Jünger mit dem Auferstandenen hört:  

 “Wenn ich nicht die Male der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht.”

 Acht Tage später ist Thomas auch mit den anderen Jüngern zusammen, als Jesus zu ihm sagt: “Streck deinen Finger aus – hier sind meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!” (Joh 20,27). Ich erinnere mich an einen Abend, als ich mehr als zwei Stunden in den Fernseher starrte und immer wieder sah und Erklärungen hörte, wie die Türme des World Trade Centers einstürzten. Ich begriff (oder “glaubte”?) nicht, was geschah.

Warum also sollte ich Thomas als “ungläubig” bezeichnen? Ich verstehe ihn und seine anfänglichen Zweifel. Er hatte gehört, dass Jesus auferstanden war, aber er hatte Mühe damit, das zu verstehen. Jesus bietet ihm Glaubenshilfe an, in dem er sich bereit erklärt, berührt zu werden. Mehrere Maler haben dies wie folgt dargestellt:

 Das Bild von Caravaggio betrachte ich mit einer Mischung aus Verständnis und Befremden. Wer die Bibel aufschlägt, wird nämlich feststellen, dass dort gar nicht geschrieben steht, dass Thomas seinen Finger in die Wunden Jesu gelegt hat, sondern sogleich Jesus als seinen Herrn und Gott erkennt.

 Schliessen möchte ich mit dem Wunsch des Auferstandenen, als er am Ostermorgen in die Mitte der Jünger tritt, und bevor er sich an Thomas wendet: “Friede sei mit euch!”

Diesen Frieden wünsche ich uns allen.

Ursula Schwegler, Theologin u. Katechetin

 

 

 zum März 2018 

Mache Dich auf zu neuen Horizonten

 

Für 2018 hat sich unsere Pfarrei das Jahresthema: „neue Horizonte“ gegeben. Denn, nicht nur im eigenen Menschsein sind wir immer wieder (auf)gefordert „neue Horizonte“ anzupeilen, sondern auch als Pfarreigemeinschaft.

Vieles hat sich in vergangener Zeit in Gesellschaft und Kirche verändert und – wird sich weiter ändern. Diese Wandlungen (er)fordern einerseits immer wieder Flexibilität und Neuorientierung; erfordern anderseits aber auch Mut, Neues anzugehen oder anders gesagt: neue Ziele oder eben neue Horizonte, anzusteuern.

So lädt gerade die Fastenzeit wieder ein, innezuhalten zu einer persönlichen Sinnvertiefung des Lebens; macht Mut neue Wege einzuschlagen; sich Unbekanntem zu öffnen und – bietet gleichzeitig so die Chance, den eigenen Blickwinkel oder Lebenshorizont zu erweitern.

Vielleicht fragen Sie sich jetzt, ja, was haben denn diese Worte mit der oben abgebildeten Kerze zu tun? Nun denn, dieses Aufbrechen „zu neuen Horizonten“ spiegelt sich auch im Motiv  der diesjährigen Osterkerze. Gerne, möchte ich Ihnen dazu meine Überlegungen zum selbst entworfenen Motiv, erläutern: Der untere längere Längsbalken auf der Kerze, stellt in seinen kräftigen Farben, die Erde und deren Schöpfung dar – der obere kürzere Balken weist in seinen Pastelltönen auf die Weite und Unendlichkeit des Himmels – der am Horizont (weiss dargestellt) beginnt oder endet.

Da wo sich Himmel und Erde am Horizont verbinden; da verbindet sich das Göttliche mit dem Menschlichen. Und – wir Christinnen und Christen deuten dieses Göttliche im Zeichen vom Kreuz. So steht das goldene Kreuz für Jesus Christus. Er, der das Schwache und Vergängliche unseres Menschseins angenommen und bis zum Tod am Kreuz gelebt hat; er, der uns in seiner Auferstehung den Himmel öffnet oder anders gesagt: den Horizont zu einem unvergänglichen Leben. Und – so leuchtet uns im Zeichen der Osterkerze Gottes Liebe entgegen; eine Liebe die stärker ist als der Tod und die neue Kraft; Hoffnung und Leben schenkt und bringt.

Im Kreuz verbinden sich Himmel und Erde – Die Osterfreude der Auferstehung bringt neues Leben – Mache Dich auf zu neuen Horizonten!

Mit diesen verheissungsvollen Worten wünsche ich Ihnen und uns allen eine stärkende und gesegnete Fastenzeit, verbunden mit vielen Horizont überschreitenden Begegnungen und Erfahrungen. Und – bedanke mich an dieser Stelle ganz herzlich bei all jenen Frauen, die so tatkräftig und fleissig beim Verzieren der neuen Osterkerzen, mithelfen.

 Anita Troxler

 

 

 

zum Februar 2018

 

„Werde Teil des Wandels

in einer Welt, in der alle genug zum Leben haben.“

 

Fastenprojekt 2018 - Kolumbien

 

für den Aufbau von nachhaltigen, ökologisch-sozialen Landwirtschaftsmethoden

 und Geschlechtergerechtigkeit; Konfliktmanagements und Friedeninitiativen werden dazu erarbeitet.

  

Ein wirklicher Wandel in unserer Welt setzt immer einen inneren Wandel im Kleinen voraus. Es braucht eine neue Beziehungskultur zur Schöpfung, zum Mitmenschen und zum Göttlichen und auch wesentlich – zur eigenen Person. Wir können uns fragen: Wie und wo bin ich verwurzelt im Leben? Ist mir alles selbstverständlich geworden, was ich habe, was ich bin?

Haltungen, die uns motivieren können zum konkreten finanziellen Unterstützen und Teilen: 

Dankbarkeit

Das Wunder des Lebens kann und muss uns immer wieder begeistern, auch in Verbundenheit mit der Schöpfung. Es lässt uns eine neue, eindrückliche  Dankbarkeit erfahren, was uns in vielen Augenblicken geschenkt ist: die Luft, die Pflanzen, die Mitmenschen. Aus der Tiefe der Dankbarkeit kann uns und jedem Mitmenschen eine Würde des Gebens und Nehmens geschenkt sein.

Sensibilität und Solidarität im Wahrnehmen des Weltschmerzes Ungerechtigkeit

 Obige Grundhaltung ist uns in vielfacher Hinsicht abhandengekommen in unserer heutigen Welt und Zeit. Wir wissen zu gut um:

 Zerstörung der Natur, auch um

 Ohnmacht, Wut und Schuld gegenüber

 dem vielfachen Verlust von Rechten auf Nahrung, Güter und Menschenwürde.

 Die Frage bleibt: Was können wir als Einzelne und als Pfarreigemeinschaft konkret tun?

Aufbruch zu tätiger und erfinderischer Liebe

§ Unser Leben ist eingebunden in ein ganzheitliches Da-Sein; jeder Mensch ist eingeladen, seine Talente neu zu entdecken und zu entfalten für den oder die anderen! Dieser Prozess, diese Entwicklung von Welt, Schöpfung,
     Menschsein heisst für uns alle, bewusst Mitverantwortung zu übernehmen, für uns hier bedeutet es sicher Engagement durch unsere grossherzige Spende!

§ Wer braucht mein Teilen?

§ Wie gestalte ich „mein Weniger“ für ein engagiertes „Überleben-Können“ meiner Mitmenschen in Kolumbien?

§ Wie lebe ich (m-)eine begeisternde Vision, die Hindernisse nachhaltig überwindet, damit weniger für uns und genug für ALLE Wirklichkeit werden kann in unserer einen Welt?

§ Brechen wir gemeinsam auf in der Pfarrei Nottwil und werden wir konkret „Teil des Wandels“ durch das Fastenprojekt 2018 – Kolumbien.

Im Namen des Pfarreiteams: Sr. Marianne Rössle, Seelsorgerin

 

 

 

 zum Januar 2018

 

Neue Horizonte

Dieses Thema wurde von Pfarreirat und Seelsorgeteam für die Pfarrei Nottwil für die kommenden zwei Jahre bestimmt. Besondere Anlässe im Pfarreileben sollen auf diesem Hintergrund vorbereitet und durchgeführt werden.

Horizonte sind mehr oder weniger klar erkennbar.

Da wo sich Himmel und Erde berühren, reden wir von Horizont. Diese Umrisse zeigen sich beim Blick zu den Bergen oder über den See. Je nach Standort kann diese Grenze unterschiedlich wahrgenommen werden. Auch im geistigen Bereich haben die Horizonte mit Grenzen zu tun. Wir reden von engem und weitem Horizont. Im Glauben schliesslich sind die Übergänge zwischen Wissen und Erahnen oft fliessend.

Aufbrechen zu neuen Horizonten

Aufbrechen kann, wer etwas neugierig ist, wer eine gewisse Sehnsucht kennt. Wer sich hin und wieder aufmacht, wird ein Stück Land hinter dem Berg oder über dem Meer entdecken können. Neues tut sich auf. Nicht dass er es selber erfinden müsste, nein, es ist bereits vorhanden. Der Bergsteiger oder Seefahrer darf es selber "erfahren" und davon berichten. Selbst wenn er dann lediglich selber bestätigen kann, was andere schon erzählten, so war sein Aufbruch nicht vergebens. Gewiss, oft bleibt einem nichts anderes übrig, als sich durch gewisse Ereignisse gezwungenermassen in eine neue Situation zu begeben. So ist jedes Aufbrechen irgendwie auch ein Abbrechen. Aber im Nachhinein entpuppt sich manche Not als ein Weiterkommen auf dem Weg, als eine Erweiterung des Horizontes. Freiwillig aufzubrechen heisst, den Glauben näher verstehen wollen, mit andern darüber zu reden, zu trösten und zu suchen. Eben Erfahrungen zu machen. Dass ein liebender und glaubender Mensch immer ein Wagnis eingeht, scheint in unserer abgesicherten Welt viel zu wenig beachtet.

Gott selber kommt uns entgegen

Erfahrung heisst im Lateinischen "experimentum". Auch versuchen, wagen, kennenlernen und erleben ist damit gemeint. Auf dem Weg zu neuen Horizonten wird dies alles mitspielen. Schritt für Schritt soll Vertrauen entwickelt und Neues erkundet werden. Im biblischen Sinne darf der Mensch die Verheissung des Abraham hören: Zieh in ein fremdes Land. Ich werde dich zum Segen machen. Wer aufbricht, tut es auf Gott in. Und es ist auch der grosse, geheimnisvolle Gott selber, der den Menschen anzieht. Gott kommt seinen Geschöpfen entgegen. Sein Geheimnis ist in die Seele der Menschen eingepflanzt, verbindet sie mit ihm auf ewig. Weihnachten zeigt es je neu.

Neue Horizonte ergänzen die alten

Gerade an der Schwelle von einem alten zu einem neuen Jahr nehmen wir wahr, wie die verflossenen Tage entschwinden und mit ihnen so manche Erlebnisse. Die Erinnerung behält manches noch wach. Das neue Jahr ist erst in den Konturen und gewissen Terminen präsent. Es zeichnet sich erst im Horizont ab. Manches hat weiter Bestand, etliches geht zu Ende, anderes wird erweitert und verändert. So lebt auch der Glaube. Ich jedenfalls freue mich, mit Ihnen hin und wieder aktiv aufzubrechen und auf dem gemeinsamen Weg etliches Neues zu erfahren. Und im Nichtstun, Arbeiten, Beten und Singen ihn zu finden, der uns jenseits aller Horizonte erwartet und entgegenkommt. Glück und Segen uns allen!

Hans Schelbert, Gemeindeleiter

 

 

 zum Dezember 2017

 

Zeit zum Zufriedensein können

 

Liebe Leserin, lieber Leser

Freuen Sie sich auf den Advent und auf Weihnachten? Die Antworten sind meist dieselben; immer dieser Stress, die Eile und der Rummel um Weihnachten wird mir Zuviel usw. Unlängst habe ich mir wieder einmal ein Lied eines bekannten Liedermachers angehört:

Lieber Gott, uns fehlt die Zeit,
seufzen wir in Hast und Eile.
Wer ist heute noch bereit,
dass er sie mit andern teile.

Eine Klage an Gott, uns fehlt es an Zeit und an der Bereitschaft oder vielleicht auch der Möglichkeit, unsere sonst schon knappe Zeit mit unseren Nächsten zu teilen.

Lieber Gott, die Zeit verstreicht,
fängt an, knapp zu werden.
Keinen wüsst ich, dem sie reicht,
seine Zeit auf Erden.

Die Zeit verstreicht und oft höre ich besonders von älteren Leuten, die Zeit gehe wie im Flug vorbei. „Erst noch war ich in der Schule und nun bin ich alt geworden.“ Mit zunehmendem Alter befasst man sich vielleicht schon mit dem Ende und hat doch so viel noch vor, möchte so viel machen. Trotzdem haben wir keine Möglichkeit, unsere Zeit auf Erden zu verlängern.

Lieber Gott, uns fehlt die Zeit,
kommt der Schrei aus allen Enden,
stell uns mehr davon bereit,
gib mit vollen Händen.

In der Tat ein frommer Wunsch, wenn es nur so einfach wäre. Die Frage bleibt aber im Raum, wie viel Zeit würden wir brauchen, damit es allen reicht? Und wer erhält wie viel, die einen mehr als die Anderen, und wieso?

Refrain: Herr lass deinen weisen Schluss
alle Menschen hören:
Dass es anders werden muss
aber nicht durch Zeit vermehren!
Hast du doch zum Leben jedem
wirklich Zeit genug gegeben!
Wer sie nützt und teilt gut ein,
kann damit zufrieden sein.

Mit dem Refrain kommt die Antwort auf unsere Klagen. Wer seine Zeit gut einteilt, die verfügbare Zeit nutzt, der kann mit seinem Leben zufrieden sein. Wir sollen nicht immer nur mehr von anderen fordern, sondern vielleicht auch einmal bei uns selber schauen. Unser Leben wurde uns geschenkt; was wir damit machen, dürfen wir selber entscheiden. Ob wir uns am Rummel oder dem Stress vor Weihnachten aussetzen, liegt allein an uns.

Allen wünsche ich im Namen der Pfarrei eine nach der eigenen Zeiteinteilung besinnliche Zeit und eine frohe Weihnacht. Zeit dafür haben wir genug erhalten und wir können und sollen damit zufrieden sein.

Roland Grütter, Pastoraler Mitarbeiter

 

 

zum November 2017

 

Gerufen zu einem Leben in Fülle

 

Wir Menschen sind nicht zu irgendeinem Leben gerufen, sondern zu einem Leben in Fülle. Dafür, so sagt es Jesus in der Bildrede vom guten Hirten im Johannesevangelium, ist er in die Welt gekommen: „Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben“ (Johannes 10,10).

Die zitierten Jesu Worte stelle ich in Verbindung mit dem Sakrament der Taufe. Immer wieder bin ich beeindruckt, wenn ich auf den Namen des Täuflings das Sakrament der Taufe spende. Der Empfang der Taufe ist der Beginn der grossen Lebensbeziehung zwischen dem Menschen und Gott. Der Vorname begleitet uns ein Leben lang: „von der Krippe bis zur Bahre“. Bei der Spendung des Taufsakramentes wird der Täufling in Christi Tod und Auferstehung eingetaucht. Auch der Völkerapostel Paulus nimmt konkret Bezug auf die Gemeinschaft der Getauften mit Christus (Römer 6,1 - 14).

Allerheiligen und Allerseelen sind mehr als Gedenktage für unsere Verstorbenen.

Es sind auch Tage der Erinnerung, dass ich durch mein Getauft sein in die Liebesgeschichte Gottes mithineingenommen bin. Der Pastoraltheologe Paul Zulehner formuliert dies treffend so: „Kernaufgabe der Kirche ist es, den Menschen in die Tiefen seines eigenen Lebens zu führen, vor jenes Geheimnis, welches das Leben im Grunde immer schon ist: Die Liebesgeschichte Gottes mit dem je einmaligen Menschen.

Ja, ich bin zu einem Leben in Fülle gerufen! Aus der Lebensbeziehung zwischen Gott und uns Menschen entsteht die Sehnsucht nach Liebe, Frieden und Gerechtigkeit. In diese Beziehung Gottes ist auch die vielseitig, zeitlich und begrenzte zwischenmenschliche Beziehung eingebettet. Im Gedenken an die Verstorbenen erinnere ich mich an Wegstrecken, die ich mit ihnen gegangen bin. Verschiedene Lebensgeschichten und Liebesbeziehungen verbinden mich mit ihnen. Nun, ich weiss, dass das Leben zeitlich begrenzt ist. Dabei trägt mich der Glaube, dass nach meinem irdischen Dasein die „Fülle des Lebens“ bei Gott erwartet. Mit dem Propheten Jesaja kann ich glauben, dass  (Jesaja 49,1).

Gerufen sein beim Namen ist etwas Wunderbares. Dieses Gerufen sein lässt mich spüren, dass ich nicht allein gelassen bin. Es ist „jemand“ da, der mit mir lacht und mit mir weint, der in meinem irdischen Dasein den Weg mit mir geht. Darum ist Allerheiligen, Allerseelen für mich nebst dem Gedenken an die Verstorbenen ebenso die Erinnerung daran, dass mein Leben kein Besitz sondern ein Geschenk ist. Wenn ich an meine eigene Begrenztheit denke, erinnere ich mich an die Worte von Tina Willms: „Einer ruft meinen Namen, in seinem Täschel trägt er ein lebendiges Bild von mir, dazu Worte, die meine Wunden verbinden. Leicht legt er mich auf seine Schultern und holt mich zurück zu mir und nach Hause.“ Das ist auch die „gute Nachricht“ in der Bildrede Jesu „vom guten Hirten“.

Dem Tod kann ich nicht entgehen, aber ich kann das Leben erfahren und mich berühren lassen von der Kraft des Lebens, die mich durch das Eingangstor in die Fülle des ewigen Lebens führt. Wie die Verstorbenen zu dieser Fülle des Lebens gerufen sind, sind auch Sie und ich gerufen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein gesegnetes Leben!

Heinz Hofstetter, priesterlicher Mitarbeiter Nottwil